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Den Dämonen Nahrung geben

Heute gibt es einmal eine Empfehlung für ein wirklich tolles Buch. Tsültrim Allione ist eine der wenigen westlichen Frauen, die als buddistische Pristerin in Tibet gelebt hat und dort eine uralte Meditationsform namens Chöd wiederentdeckt hat, die ursprünglich von der buddhistischen Lehrerin Machig Labdrön im 11 Jhdt. formuliert wurde. 

 

Ein Dämon ist nach Tsültrim Allione all das, was uns hindert, frei zu sein: Ängste, Krankheiten, Sorgen, Süchte, negative Gefühle wie Hass und Unzufriedenheit. Unser westlicher Umgang damit ist, diese Dämonen abschütteln und vernichten zu wollen, womit wir sie meist eher mehr an uns binden. Denn wer seine Dämonen leugnet oder bekämpft, gibt ihnen letztendlich mehr Energie.

 

Wenn wir sie jedoch annehmen und ihnen liebevolle Aufmerksamkeit schenken, können wir sie auflösen. Tsültrim Allione hat eine Technik in 5 Schritten entwickelt, mit der dies gelingt. Über Identifikation (1) und Visualisierung (2) versucht man dabei herauszufinden, was der Dämon braucht, damit er zufrieden sein kann (3). Im vierten Schritt folgt die Vorstellung der Fütterung des Dämons und zum Abschluss (5) vertieft eine Meditation in Stille den neuen, aufgelösten Zustand. Es kann auch nach der Fütterung statt dem Dämon ein Verbündeter erscheinen.

 

Es ist erstaunlich, wie modern diese jahrhundertealte Methode wirkt - sie erinnert an NLP genauso, wie an Interventionen in der systemischen und Hypno-Therapie. Sie ist nicht schwer anzuwenden und macht auch ziemlich viel Spaß.

Viel Freude beim Lesen und ausprobieren!

 

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Kontakt

Dipl.-Psych. Susanne Keck

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